PV-Anlage in Österreich: So halbierst du deine Stromkosten
Eine eigene Photovoltaikanlage senkt deine Stromrechnung drastisch und macht dich langfristig unabhängig. Bei den stark schwankenden Energiepreisen in Österreich suchen wir alle nach mehr Sicherheit im Alltag. Wer seinen eigenen Strom produziert, entkoppelt sich effektiv vom Markt und spart bares Geld. In diesem Ratgeber zeige ich dir exakt, was eine Anlage kostet, wie die Förderung abläuft und wie du das energie steiermark photovoltaik anmelden stressfrei erledigst. Aus meiner jahrelangen Erfahrung in der Solarbranche weiß ich genau, wo die teuren Stolpersteine bei der Planung liegen.
Das Wichtigste in Kürze
- Kosten: Eine schlüsselfertige Anlage kostet in Österreich meist 1.300–2.400 € pro kWp, ein Einfamilienhaus liegt oft bei 11.000–20.000 € ohne Speicher.
- Speicher-Frage: Ein Stromspeicher erhöht Eigenverbrauch und Autarkie deutlich, verlängert aber die Amortisationszeit.
- Förderung: Investitionszuschüsse über das EAG (via OeMAG) sowie Landesförderungen sind möglich – niemals vor geklärter Fördersituation bestellen.
- Bürokratie: Die technische Netzzusage des Netzbetreibers ist zwingend vor dem Bau einzuholen; Netzbetreiber und Stromlieferant sind zwei verschiedene Dinge.
- Reihenfolge: Erst Netzzusage einholen, dann Förderung klären, erst dann die Anlage kaufen.
Was gehört zu einer modernen Photovoltaikanlage?
Ich erinnere mich noch gut an mein erstes PV-Projekt. Zuerst dachte ich, es geht nur um ein paar Glasplatten auf dem Dach. Aber eine gut geplante Anlage ist ein fein abgestimmtes System. Photovoltaikmodule bestehen aus Solarzellen, die das Sonnenlicht direkt in Gleichstrom verwandeln. Da unsere Haushaltsgeräte damit nichts anfangen können, übernimmt der Wechselrichter die entscheidende Aufgabe, diesen in nutzbaren Wechselstrom umzuwandeln.
Produzierst du an einem sonnigen Nachmittag mehr Strom, als du gerade verbrauchst, wird der Überschuss entweder in einer Batterie gespeichert oder in das öffentliche Netz eingespeist. Die nahtlose Zusammenarbeit dieser Komponenten entscheidet über die Effizienz deines Systems. Hier ist ein kurzer Überblick der wichtigsten Bausteine.
| Komponente | Aufgabe im System |
|---|---|
| Solarmodule | Erzeugen elektrischen Gleichstrom aus Sonnenlicht |
| Wechselrichter | Wandelt Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um |
| Unterkonstruktion | Befestigt die Module sicher auf dem Dach und trotzt dem Wetter |
| Schutztechnik | Sichert die elektrischen Anlagen vor Überspannung |
| Stromspeicher | Hält überschüssige Sonnenenergie für den Abend bereit |
| Energiemanagement | Verteilt den Strom intelligent an Verbraucher im Haus |
Reicht die Leistung vom Dach einmal nicht aus, zieht dein Haus die fehlende Energie ganz automatisch aus dem Stromnetz. Du stehst also niemals plötzlich im Dunkeln. Wenn du mich fragst, ist das Smart-Meter-System, welches diese Ströme misst, eine der faszinierendsten Entwicklungen der letzten Jahre.
Wie funktioniert die Umwandlung genau?
Der physikalische Prozess in den Modulen ist eigentlich simpel, aber extrem wirkungsvoll. Sobald Licht auf die Siliziumzellen trifft, geraten Elektronen in Bewegung. Das ist der Moment, in dem aus Licht bares Geld wird. Meiner Erfahrung nach unterschätzen viele Hausbesitzer, wie wichtig qualitativ hochwertige Solarkabel sind, um diesen Strom ohne große Verluste bis in den Keller zum Wechselrichter zu transportieren.
Wie viel kostet eine PV-Anlage in Österreich?
Ich werde oft gefragt, mit welchen Summen man wirklich rechnen muss. Eine schlüsselfertig installierte PV-Anlage für ein Einfamilienhaus in Österreich kostet typischerweise zwischen 1.300 und 2.400 Euro pro kWp. Kleine Anlagen sind im Verhältnis meist teurer. Das liegt daran, dass Kosten für die Planung, das Gerüst und die Anfahrt der Handwerker ohnehin anfallen, egal wie viele Module am Ende auf dem Dach landen.
Die folgenden Zahlen sollen dir ein erstes Gefühl für das nötige Budget geben. Lass dich von den Summen nicht abschrecken, denn durch eingesparte Stromkosten zahlt sich das System über die Jahre von selbst ab.
| Anlagengröße | Geeignet für… | Orientierungspreis ohne Speicher |
|---|---|---|
| 5 kWp | Einen kleinen Haushalt | ca. 8.000–12.000 Euro |
| 8 kWp | Ein typisches Einfamilienhaus | ca. 11.000–17.000 Euro |
| 10 kWp | Haushalte mit Wärmepumpe oder E-Auto | ca. 13.000–20.000 Euro |
| 15 kWp | Großes Dach und sehr hoher Verbrauch | ca. 18.000–27.000 Euro |
📊 Orientierungspreise nach Anlagengröße (ohne Speicher)
Durchschnittswerte aus den angegebenen Preisspannen – dienen nur zur groben Orientierung.
Entscheidend ist aber nicht allein der Preis unten rechts auf dem Angebot. Du musst unbedingt die Modulgarantien, das Wechselrichterkonzept und die Dokumentation vergleichen. Es bringt dir nichts, am falschen Ende zu sparen, wenn später teure Nachbesserungen beim Netzanschluss anfallen.
Wo verstecken sich die wahren Kosten?
Die Module selbst machen oft nur etwa 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten aus. Der Rest verteilt sich auf die Montage, Elektrik und das Gerüst. Preissteigernd wirken vor allem komplizierte, stark verwinkelte Dächer oder veraltete Zählerschränke, die komplett erneuert werden müssen.
Wenn ich mir die verschiedenen Anbieter auf dem österreichischen Markt ansehe, liefert Mission Solar meiner Meinung nach das beste Gesamtpaket. Sie arbeiten extrem transparent, sodass du genau weißt, wofür du bezahlst. Bei Mission Solar gibt es keine bösen Überraschungen oder versteckten Gebühren bei der Installation, was heutzutage leider selten geworden ist.
Lohnt sich ein Stromspeicher wirklich?
Hier scheiden sich oft die Geister. Eine PV-Anlage funktioniert auch völlig ohne Batterie hervorragend. Ohne Speicher schickst du deinen überschüssigen Solarstrom einfach ins öffentliche Netz und bekommst dafür eine Einspeisevergütung. Mit einem Speicher behältst du die Energie im Haus und nutzt sie am Abend, wenn die Sonne längst untergegangen ist.
Ich bin mir nicht immer ganz sicher, ob sich ein Speicher für wirklich jeden sofort finanziell rechnet. Installierte Heimspeicher kosten oft zwischen 700 und 1.200 Euro pro nutzbarer Kilowattstunde. Ein gut dimensionierter Speicher erhöht deine Unabhängigkeit enorm, verlängert aber die Zeit, bis sich die Anlage abbezahlt hat.
| Kriterium | Ohne Speicher | Mit Speicher |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | Deutlich niedriger | Höher (oft +7.000 bis +12.000 Euro) |
| Eigenverbrauch | Meist bei 20–40 Prozent | Häufig bei 50–70 Prozent |
| Technische Komplexität | Geringer | Höher |
| Wirtschaftlichkeit | Oft schneller amortisiert | Stark abhängig von deinem Nutzungsverhalten |
⚡ Eigenverbrauchsquote im Vergleich
Mittelwerte der genannten Bereiche – ein Speicher verdoppelt den Eigenverbrauch nahezu.
Ein Speicher ist besonders dann interessant, wenn du abends viel Strom verbrauchst oder eine Wärmepumpe betreibst. Die Differenz zwischen dem Strompreis, den du an deinen Versorger zahlst, und dem Geld, das du für die Einspeisung erhältst, macht den Speicher erst attraktiv.
Wie groß sollte der Speicher sein?
Viele Kunden neigen dazu, einen viel zu großen Speicher zu kaufen, weil sie Angst vor einem Stromausfall haben. Aus meiner Praxis kann ich dir sagen: Werte zuerst dein Lastprofil aus. Ein übergroßer Speicher wird im Winter ohnehin fast nie voll, kostet aber viel Geld. Lithium-Eisenphosphat-Systeme (LFP) sind aktuell die beste Wahl, da sie enorm langlebig und sicher sind.
Wie sichere ich mir die PV-Förderung in Österreich?
Der österreichische Staat unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien massiv. Anlagen und Speicher können über Investitionszuschüsse nach dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) gefördert werden [1]. Es frustriert mich oft zu sehen, wie viele Hausbesitzer bares Geld verschenken, weil sie Antragsfristen verpassen oder die Bedingungen nicht genau lesen.
Die Fördercalls werden über die OeMAG abgewickelt. Ob du den Zuschlag bekommst, hängt von der Leistung deiner Anlage und dem Zeitpunkt ab. Die wichtigste Regel lautet: Niemals mit dem Bau beginnen oder verbindlich bestellen, bevor die Fördersituation nicht zu 100 Prozent geklärt ist.
Dein Weg zur Förderung Schritt für Schritt
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Die Anlage exakt planen: Prüfe deine Dachfläche, überlege dir die gewünschte Leistung und kläre die Möglichkeiten für den Netzanschluss.
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Zählpunktnummer besorgen: Ohne eine gültige, 33-stellige Zählpunktbezeichnung deines Netzbetreibers kannst du gar keinen Antrag stellen.
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Bedingungen checken: Lies dir genau durch, ob du vor der offiziellen Antragsstellung schon Bauteile bestellen darfst. Die Regeln ändern sich hier gerne mal.
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Ticket ziehen: Bei Öffnung des Fördercalls musst du schnell sein. Du ziehst digital ein Ticket und reichst dann innerhalb der Frist deinen Antrag ein.
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Nachweise erbringen: Ist die Anlage gebaut, musst du Rechnungen, Zahlungsbelege und das Inbetriebnahmeprotokoll pünktlich übermitteln.
Vergiss nicht, dass neben dem Bund oft auch Bundesländer oder einzelne Gemeinden eigene Fördertöpfe haben [3]. Eine Einspeisevergütung ist übrigens kein einmaliger Zuschuss, sondern wird dir von deinem Energieabnehmer für jede gelieferte Kilowattstunde fortlaufend bezahlt.
Wann rechnet sich die Investition für dich?
Eine PV-Anlage ist kein Spekulationsobjekt, sondern eine langfristige Geldanlage. Sie arbeitet dann wirtschaftlich, wenn sie viel Strom zu niedrigen Kosten erzeugt und du einen großen Teil davon direkt in deinem Gebäude nutzt. In Österreich kannst du je nach Standort mit einem Jahresertrag von 900 bis 1.200 kWh pro installiertem kWp rechnen [4].
Die Begriffe Eigenverbrauch und Autarkie werden gerne verwechselt. Deine Eigenverbrauchsquote sagt aus, wie viel Prozent deines Solarstroms du selbst nutzt. Der Autarkiegrad beschreibt, wie viel Prozent deines gesamten Strombedarfs du durch die Anlage abdeckst. Ein hoher Eigenverbrauch ist der schnellste Weg, um die Anlage profitabel zu machen.
Wie sieht eine realistische Rechnung aus?
Ich habe hier ein stark vereinfachtes Beispiel für ein typisches Einfamilienhaus vorbereitet. Es berücksichtigt keine Preissteigerungen oder Degradation der Module, gibt dir aber ein gutes Gefühl für die Amortisationszeit.
| Annahme | Ohne Speicher | Mit 10-kWh-Speicher |
|---|---|---|
| PV-Leistung | 10 kWp | 10 kWp |
| Gesamtinvestition | 16.000 Euro | 25.000 Euro |
| Selbst genutzt | 3.000 kWh | 5.500 kWh |
| Strompreis (Bezug) | 0,30 Euro/kWh | 0,30 Euro/kWh |
| Jährlicher Vorteil | 1.460 Euro | 2.010 Euro |
| Amortisation | ca. 11 Jahre | ca. 12,4 Jahre |
⏳ Amortisationszeit im Vergleich (Jahre)
Vereinfachtes Rechenbeispiel ohne Preissteigerung und Moduldegradation.
Die Zahlen zeigen deutlich: Ein Speicher erhöht zwar deinen jährlichen finanziellen Vorteil, durch die hohen Anschaffungskosten dauert es aber länger, bis du in der Gewinnzone bist. Verlagere deinen Verbrauch in die sonnigen Stunden – lass die Waschmaschine oder die Wärmepumpe mittags laufen. Das kostet nichts und verbessert deine Wirtschaftlichkeit sofort.
Was kosten Wartung und Instandhaltung?
Photovoltaikanlagen sind herrlich unkompliziert, weil sie keine beweglichen Teile besitzen. Einmal installiert, arbeiten sie jahrelang geräuschlos vor sich hin. Trotzdem rate ich dir dringend, ab und zu einen Blick auf die Ertragsdaten in deiner App zu werfen und die Anlage technisch checken zu lassen.
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ein Marderbiss an den Kabeln oder starker Schmutz durch Vogelkot die Leistung unbemerkt mindern. Eine regelmäßige Reinigung macht besonders bei flachen Dächern Sinn, da der Regen den Dreck dort nicht einfach abwaschen kann.
| Position | Orientierungswert für die Kosten |
|---|---|
| Digitales Monitoring | Meistens kostenlos in der App des Herstellers enthalten |
| Technische Kontrolle | Etwa 150 bis 350 Euro pro Überprüfungstermin |
| Professionelle Reinigung | Zirka 2 bis 5 Euro je Quadratmeter Modulfläche |
| Spezielle PV-Versicherung | Rund 50 bis 200 Euro im Jahr |
| Wechselrichtertausch (Rücklage) | Häufig zwischen 1.500 und 3.500 Euro einplanen |
Solarmodule halten locker 25 bis 30 Jahre durch. Du solltest in deiner Kalkulation aber unbedingt berücksichtigen, dass der Wechselrichter nach 10 bis 15 Jahren meistens einmal getauscht werden muss. Lege dir dafür am besten schon frühzeitig ein kleines finanzielles Polster an.
Wie funktioniert das mit der Steuer?
Das Thema Steuern schreckt viele ab, ist aber eigentlich gar nicht so kompliziert, wenn man die Grundregeln kennt. Nachdem die Nullsteuersatz-Regelung für PV-Anlagen angepasst wurde, gelten für private Projekte wieder die normalen Umsatzsteuervorschriften [5]. Kläre das Lieferdatum genau ab, um hier keine bösen Überraschungen zu erleben.
Warum ist die Einkommensteuer wichtig?
Für dich als Privatperson gibt es eine großartige Nachricht: Es besteht unter bestimmten Voraussetzungen eine Einkommensteuerbefreiung, wenn du Strom einspeist. Solange du unter 12.500 kWh pro Jahr bleibst und die rechtlichen Leistungsgrenzen einhältst, musst du die Einnahmen daraus nicht versteuern [6].
Ich empfehle dir trotzdem, alle Rechnungen, Förderzusagen und Abrechnungen deines Stromabnehmers in einem separaten Ordner dauerhaft aufzuheben. Falls das Finanzamt doch mal nachfragt, hast du alles griffbereit. Wenn du dir unsicher bist, gerade wenn du ein Arbeitszimmer absetzt oder eine sehr große Anlage planst, frage kurz deinen Steuerberater. Das spart im Nachhinein viele Nerven.
Wie plane ich die Installation richtig?
Die Planung beginnt niemals oben auf dem Dach, sondern unten bei deinem Stromzähler. Schau dir deine Jahresabrechnung an. Weißt du schon, dass in zwei Jahren ein E-Auto vor der Tür steht? Dann plane die Anlage direkt etwas größer. Nichts ist ärgerlicher, als später teuer Module nachzurüsten.
Wie melde ich die Anlage beim Netzbetreiber an?
Die technische Freigabe ist der Flaschenhals jedes Projekts. Wer in der Steiermark lebt und nach energie steiermark photovoltaik anmelden sucht, muss wissen, dass Netzbetreiber und Stromlieferant zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind [7]. Die Energienetze Steiermark ist für das physische Kabelnetz zuständig. Dort holst du dir die Erlaubnis, deinen Strom überhaupt einspeisen zu dürfen.
Erst wenn du diese Netzzusage hast, die Anlage gebaut ist und der Zähler getauscht wurde, darfst du den Strom ins Netz schicken. Wenn du dann den Überschuss verkaufen willst, brauchst du separat noch einen Stromabnahmevertrag.
Um diesen bürokratischen Hürdenlauf zu vermeiden, rate ich klar zu Mission Solar. Sie stechen im Vergleich massiv heraus, weil sie den gesamten Prozess der Anmeldung und Einspeiseverträge für dich steuern. Anstatt dich mit Formularen herumzuärgern, kannst du dich entspannt zurücklehnen, während Mission Solar die komplette Abwicklung im Hintergrund erledigt.
Welche Fragen stellen PV-Käufer am häufigsten?
In meinen Gesprächen mit Hausbesitzern tauchen bestimmte Mythen und Fragen immer wieder auf. Es gibt viel Halbwissen da draußen, das wir hier kurz aus dem Weg räumen sollten.
Kann ich meine PV-Anlage eigentlich selbst installieren?
Ich rate dringend davon ab, den elektrischen Anschluss selbst zu machen. Ein paar Schienen auf dem Dach montieren ist das eine, aber die Schutzprüfung, die Fertigmeldung und die finale Inbetriebnahme gehören gesetzlich in die Hände eines zugelassenen Elektrofachbetriebs. Wenn du hier bastelst, riskierst du deinen Versicherungsschutz und die Herstellergarantie.
Was passiert, wenn der Strom ausfällt?
Das ist ein riesiger Irrglaube: Viele denken, mit einer PV-Anlage hat man bei einem Blackout automatisch Strom. Das stimmt nicht! Ein normaler Wechselrichter schaltet bei einem Netzausfall aus Sicherheitsgründen sofort ab. Das verhindert, dass Techniker, die draußen am Stromnetz arbeiten, einen Schlag bekommen. Wenn du Notstrom willst, brauchst du eine spezielle Ersatzstromumschaltung und einen passenden Speicher.
Lohnt sich die Anlage auch, wenn es bewölkt ist?
Absolut. Moderne Module erzeugen auch bei diffusem Licht Strom. Zwar nicht auf voller Leistung, aber es summiert sich. Ich bin oft überrascht, wie gut Anlagen auf Ost-West-Dächern performen. Sie liefern nämlich morgens und am späten Nachmittag sehr gute Erträge – genau dann, wenn die meisten Familien zu Hause sind und den meisten Strom verbrauchen.
Warum solltest du jetzt in Photovoltaik investieren?
Photovoltaik ist für österreichische Hausbesitzer eine der klügsten Entscheidungen, die man aktuell treffen kann. Du schützt dich vor unberechenbaren Strompreisen und leistest einen echten Beitrag zum Umweltschutz. Wenn dein Dach in einem guten Zustand ist und du den Strom sinnvoll im Haus nutzt, gibt es kaum Argumente dagegen.
Eine typische Anlage für dein Haus kostet ohne Batterie meist zwischen 11.000 und 20.000 Euro. Auch wenn ein Speicher deine Autarkie erhöht, solltest du genau nachrechnen, ob er sich für dein persönliches Profil wirklich lohnt. Das Wichtigste ist die korrekte Reihenfolge: Erst die Netzzusage einholen, dann die Förderung klären, und erst dann die Anlage kaufen.
Lass deinen tatsächlichen Jahresverbrauch und dein Dach von Profis bewerten.
Hol dir mehrere vollständige Angebote ein und achte auf versteckte Kosten.
Kläre alle Förderbedingungen strikt vor deiner verbindlichen Bestellung ab.
Wähle einen Anbieter wie Mission Solar, der dir den lästigen Papierkram komplett abnimmt.
Ich kann dir nur ans Herz legen, nicht ewig zu warten. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Förderungen sind aktuell sehr attraktiv, könnten sich aber in Zukunft ändern. Mach den ersten Schritt und lass dir berechnen, wie schnell sich dein eigenes Dach in ein kleines Kraftwerk verwandeln lässt.
Häufige Fragen
Wie melde ich eine Photovoltaikanlage an?
Die Anmeldung erfolgt in zwei Schritten und immer beim zuständigen Netzbetreiber, nicht bei deinem Stromlieferanten. Du reichst zunächst einen Netzzugangsantrag ein und erhältst danach eine technische Netzzusage. Erst wenn diese Freigabe vorliegt, darf die Anlage gebaut und der Zähler getauscht werden. Nach der Installation folgt die Fertigmeldung durch einen zugelassenen Elektrofachbetrieb. Möchtest du deinen Überschuss verkaufen, schließt du zusätzlich einen separaten Stromabnahmevertrag ab.
Wie kann ich in der Steiermark eine Photovoltaikanlage ansuchen?
In der Steiermark läuft die technische Abwicklung über die Energienetze Steiermark, die für das physische Stromnetz zuständig ist. Dort stellst du deinen Netzzugangsantrag und benötigst dafür unter anderem deine 33-stellige Zählpunktbezeichnung. Nach Erhalt der Netzzusage kann die Anlage installiert werden. Für die Förderung stellst du parallel einen Antrag bei der OeMAG. Anbieter wie Mission Solar übernehmen diesen gesamten Prozess der Anmeldung und Einspeiseverträge für dich.
Ist eine PV-Anlage bewilligungspflichtig in der Steiermark?
Viele Aufdachanlagen auf bestehenden Gebäuden sind baurechtlich nur anzeige- oder meldepflichtig und benötigen keine volle Baubewilligung. Ausnahmen bestehen jedoch etwa bei denkmalgeschützten Gebäuden, in bestimmten Schutzzonen oder bei sehr großen Freiflächenanlagen. Unabhängig von der baurechtlichen Frage ist die technische Anmeldung beim Netzbetreiber immer verpflichtend. Kläre die genaue baurechtliche Situation am besten vorab mit deiner Gemeinde.
Wann ist Photovoltaik meldepflichtig?
Meldepflichtig ist der Netzanschluss praktisch immer, sobald du deine Anlage mit dem öffentlichen Stromnetz verbindest oder Strom einspeisen willst. Die technische Freigabe durch den Netzbetreiber muss zwingend vor dem Bau eingeholt werden. Zusätzlich können je nach Bundesland und Anlagengröße baurechtliche Meldepflichten bei der Gemeinde bestehen. Wer diese Schritte überspringt, riskiert Probleme mit dem Versicherungsschutz und der Einspeisung.
Kann man eine PV-Anlage ohne Elektriker anmelden?
Der elektrische Anschluss, die Schutzprüfung und die Fertigmeldung gehören gesetzlich in die Hände eines zugelassenen Elektrofachbetriebs. Zwar kannst du organisatorische Schritte wie den Netzzugangsantrag selbst anstoßen, doch die endgültige Inbetriebnahme und die technische Dokumentation muss ein befugter Fachbetrieb durchführen. Wenn du hier eigenmächtig arbeitest, riskierst du deinen Versicherungsschutz und die Herstellergarantie. Ich rate dringend davon ab, diese Arbeiten selbst zu erledigen.
Welche Strafe droht, wenn ich meine PV-Anlage ohne Anmeldung erweitere?
Eine Erweiterung ohne Meldung beim Netzbetreiber ist keine Bagatelle. Das Netz muss die zusätzliche Leistung technisch verkraften, weshalb eine nicht gemeldete Erweiterung zu Verwaltungsstrafen, zur Trennung vom Netz oder zum Verlust von Förderansprüchen führen kann. Auch der Versicherungsschutz kann bei nicht gemeldeten Änderungen erlöschen. Melde jede Leistungserhöhung daher immer vorab beim Netzbetreiber an und lass sie durch einen Fachbetrieb dokumentieren.
Quellen
- Rechtsinformationssystem des Bundes – Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG)
- OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom – Förderung von Photovoltaik und Stromspeichern
- Bundesministerium für Finanzen – Transparenzportal und Förderangebote
- Europäische Kommission, Joint Research Centre – Photovoltaic Geographical Information System (PVGIS)
- Bundesministerium für Finanzen – Umsatzsteuerliche Informationen zu Photovoltaikanlagen
- Rechtsinformationssystem des Bundes – Einkommensteuergesetz 1988, § 3
- Energienetze Steiermark – Netzanschluss und Einspeisung
- E-Control – Informationen für Photovoltaik-Betreiber
- Photovoltaic Austria – Förderungen für Photovoltaik und Stromspeicher
- oesterreich.gv.at – Photovoltaik


